Geschichte

Schirmherrschaften der Trachtenwoche

Die Bedeutung der Trachtenwoche wurde in der Vergangenheit unterstrichen durch die Übernahme der Schirmherrschaften von Landes-, Bundes- und Europapolitikern. Ranghöchste Schirmherren waren Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens 1981, Dr. Richard von Weizsäcker 1985 und Johannes Rau im Jahre 2001. Der „kalte Krieg“ ist Geschichte und dennoch die Trachtenwoche aktuell wie eh und je. Der Zuwachs neuer Staaten in Osteuropa ist ein Grund, warum unser Auftrag noch nicht erfüllt ist. Ein weitaus wichtigerer ist leider auch die traurige Tatsache, dass es immer noch Konflikte zwischen einigen Volksgruppen gibt. Daher gilt es für uns Neustädter, den Auftrag neu zu formulieren. Weil es gerade die Tracht ist, die Respekt und Verständnis füreinander geben kann und weil es die Musik ist, die grenzüberschreitend zu Freude und Tanz aufruft. Beides wird weiterhin der kleinste gemeinsame Nenner bleiben, auf den sich alle Europäer zu jeder Zeit verständigen können.

Die Neustädter Trachtenwoche in Form des europäischen folklore festivals wird, sie muss, fortbestehen.

europäisches folklore festival

Seit dem Jahr 2004 nennt sich die gute alte Trachtenwoche nun „europäisches folklore festival“. Mit der Umbennnung will das Kuratorium bewusst jünger, moderner erscheinen. Das Wort Tracht verbanden meistens die jungen Menschen immer weniger mit dem eigentlichen Auftrag des Festivals, Frieden in Europa zu stiften. Auch durch diese Umbenennung erlebt das „europäische folklore festival“ wieder größeren Zuspruch in allen Bevölkerungskreisen.